Die Frage nach dem Preis einer SEO-Kampagne wird in Zürich anders gestellt als anderswo. Nicht «ist das günstig?», sondern «wie viele interne Stunden ersetzt das?». In einem Markt, in dem eine Marketingstunde intern zwischen neunzig und hundertvierzig Franken kostet und ein Agenturtag im vierstelligen Bereich liegt, ist das die einzig sinnvolle Rechnung.

Dieser Beitrag rechnet zwölf Monate durch — beide Ausbaustufen, mit und ohne Zusätze, für eine und für mehrere Domains. Die Zahlen sind die veröffentlichten Listenpreise; alles, was danebensteht, ist Annahme und als solche gekennzeichnet. Wer die Rechnung für den eigenen Fall braucht, ersetzt drei Werte und behält die Struktur.

Vorweg die wichtigste Einordnung: Es geht nicht um die Frage, ob Automatisierung besser ist als Handarbeit. Es geht darum, welcher Teil der Arbeit sich wiederholt und welcher nicht. Der wiederholbare Teil ist der, den das Panel übernimmt; der Rest bleibt liegen, unabhängig davon, welche Stufe Sie buchen.

Preise · was gebucht wird

Zwei Stufen, ein Zusatzbaukasten

Die Preisstruktur ist überschaubar und pro Domain gerechnet. Das ist die erste Zahl, die man festhalten muss, weil sie die Rechnung bei einer Firmengruppe grundlegend verändert: Nicht das Konto kostet, sondern jede Domain darin.

149 $
AutoSEO je Domain und Monat
500 $
FullSEO je Domain und Monat
10 $ / 1 $
je Wikipedia- bzw. PBN-Platz
LeistungAutoSEOFullSEO
Auswahl und Priorisierung der Begriffeautomatischmanuell mit automatischem Rückfall
Aufbau von Verweisenautomatischmanuell, mit Zielwert für die Domainstärke
Hinweise zur Seitenoptimierungdurch das Modelldurch das Modell, mit menschlicher Prüfung der Änderungen
Search-Console- und Positionsauswertungvollständigvollständig
Assistent im Projektverlaufenthaltenenthalten
Team aus Fachleuten, Entwicklung, Redaktionneinja

Die Zusätze sind bewusst klein gehalten und werden nach Plätzen gebucht: Wikipedia-Platzierungen in den Stufen null, eins, fünf oder zehn zu je zehn Dollar, Platzierungen im Partnernetz in den Stufen null, zwanzig, hundert oder fünfhundert zu je einem Dollar. Fünf Wikipedia-Plätze kosten damit fünfzig Dollar, hundert Netzplätze ebenfalls hundert Dollar. Das Partnernetz umfasst nach Angaben des Anbieters über 230 000 Websites.

Ein Wort zu dem, was in beiden Stufen gleich ist, weil es in der Preisdiskussion untergeht. Die Auswertung ist in beiden vollständig enthalten: acht Ansichten für die Search-Console-Daten, sechs für die Positionsverfolgung, sechs für die generative Marktauswertung, dazu der Indexierungsbereich und der Assistent im Projektverlauf. Wer nur auswerten will, zahlt in der kleineren Stufe also nicht für eine beschnittene Fassung, sondern bekommt denselben Datenbestand. Der Unterschied liegt ausschliesslich darin, wer die Kampagnenentscheidungen trifft.

Das ist für die Rechnung wichtiger, als es klingt. Viele Häuser vergleichen die kleinere Stufe mit einem reinen Auswertungswerkzeug und die grössere mit einer Agentur. Beide Vergleiche gehen an der Sache vorbei: Die kleinere Stufe ist ein Auswertungswerkzeug mit angeschlossener Automatik, die grössere dasselbe mit Menschen dahinter. Wer so vergleicht, kommt zu anderen Schlüssen als wer Preisschilder nebeneinanderlegt.

Rechnung · zwölf Monate

Was zwölf Monate tatsächlich kosten

Die folgende Aufstellung nimmt eine Domain, zwölf Monate, keine Sonderabreden. Sie ist absichtlich langweilig, weil genau diese Zahl in der Budgetsitzung gebraucht wird und dort niemand Zwischenrechnungen sehen will.

AufstellungRechnungZwölf Monate
AutoSEO, eine Domain149 × 121 788 $
FullSEO, eine Domain500 × 126 000 $
AutoSEO, zwei Domains149 × 2 × 123 576 $
AutoSEO plus FullSEO, je eine Domain1 788 + 6 0007 788 $
AutoSEO mit 5 Wikipedia- und 100 Netzplätzen1 788 + 50 + 1001 938 $
FullSEO mit 10 Wikipedia- und 500 Netzplätzen6 000 + 100 + 5006 600 $
Zur Währung. Abgerechnet wird in Dollar. Für die Budgetplanung in Franken gehört ein Kurspuffer dazu, und zwar in der Jahresplanung und nicht erst in der Abrechnung. Wer mit einem festen Frankenbetrag plant, hat je nach Jahr eine unangenehme oder eine angenehme Überraschung — beides ist vermeidbar, wenn der Puffer von Anfang an drinsteht.

Die Vergleichszahl, die in Zürich zählt

Ein Betrag ist ohne Bezugsgrösse bedeutungslos. Die brauchbare Bezugsgrösse ist hier nicht der Preis anderer Werkzeuge, sondern die interne Stunde. Bei einem Vollkostensatz von hundertzwanzig Franken je Stunde entspricht ein Jahr AutoSEO für eine Domain grob der Arbeitszeit von rund zwölf bis fünfzehn Stunden — also etwa zwei Arbeitstagen einer Person, verteilt über ein Jahr.

Rechnung A

Intern gemacht

Was der wiederkehrende Teil an Zeit kostet, wenn ihn jemand im Haus übernimmt.

Annahme
  • Monatliche Auswertung Berichte lesen, Auffälligkeiten notieren, Aufgaben ableiten: zwei bis drei Stunden.
  • Begriffe pflegen Neue Kandidaten prüfen, annehmen oder zurückstellen: eine bis zwei Stunden.
  • Indexierung überwachen Neue Seiten melden, Fehler prüfen: eine Stunde.
  • Berichtserstellung Zahlen zusammenstellen, Kommentar schreiben: zwei Stunden.
6–8
Stunden im Monat
72–96
Stunden im Jahr
1
Person, die es können muss
Rechnung B

Automatisiert, mit Aufsicht

Was übrig bleibt, wenn das Wiederkehrende läuft und nur noch entschieden wird.

Annahme
  • Monatlicher Blick Bewegungen ansehen, drei Entscheidungen treffen: eine Stunde.
  • Begriffe freigeben Vorschläge annehmen oder ablehnen: zwanzig Minuten.
  • Bericht Fertig erzeugt, wird kommentiert: dreissig Minuten.
  • Nicht ersetzt Texte schreiben, Seiten bauen, Angebote formulieren — das bleibt Handarbeit.
2
Stunden im Monat
24
Stunden im Jahr
50–70
gesparte Stunden im Jahr

Die Differenz von rund fünfzig bis siebzig Stunden ist der eigentliche Gegenwert. Zum internen Satz gerechnet liegt sie deutlich über den Lizenzkosten der kleineren Stufe. Das ist kein Beweis für einen Ertrag — es ist der Nachweis, dass die Ausgabe sich schon durch die eingesparte Zeit trägt, bevor irgendein Ranking sich bewegt hat.

Wann die grössere Stufe ihr Geld wert ist

Der Unterschied zwischen den beiden Stufen ist nicht die Menge an Funktionen, sondern die Frage, wer die Auswahl trifft. In der kleineren Stufe wählt das System die Begriffe und setzt die Verweise; in der grösseren wählt ein Mensch, und das System hält den Rückfall bereit. Diese Unterscheidung hat einen klaren Anwendungsbereich.

Kleinere Stufe reicht

Klares Angebot, überschaubares Feld

Wenn offensichtlich ist, für welche Begriffe die Firma stehen soll, bringt manuelle Auswahl wenig.

  • Eine Domain, ein Markt
  • Wenige, klar benannte Leistungen
  • Niemand im Haus, der täglich Zeit hat
Grössere Stufe lohnt

Reguliert oder erklärungsbedürftig

Wenn falsche Begriffe schaden können oder Zielseiten einzeln entschieden werden müssen.

  • Beaufsichtigte Branchen
  • Verweise mit Anspruch an die Quelle
  • Änderungen mit Freigabepflicht
Gemischt

Hauptdomain gross, Rest klein

Die häufigste sinnvolle Aufteilung bei Firmengruppen — und die mit dem besten Verhältnis.

  • Grössere Stufe für die Hauptmarke
  • Kleinere Stufe für Neben- und Länderdomains
  • Ein gemeinsamer Arbeitsbereich

Die dritte Variante ist die, die in Zürcher Firmengruppen am häufigsten passt. Eine Hauptdomain mit Beratungsleistungen in der grösseren Stufe, drei bis vier Neben- und Produktdomains in der kleineren: Das ergibt bei vier Nebendomains 6 000 plus 4 × 1 788, also 13 152 Dollar im Jahr — und liegt damit unter dem, was ein einzelner Agenturretainer in dieser Stadt für dieselbe Domainzahl kostet.

Was in keiner dieser Zahlen steckt. Texte, Bilder, Übersetzungen, Entwicklungsarbeit an der Website und die Zeit, die jemand für Entscheidungen aufwenden muss. Wer mit dem Lizenzbetrag budgetiert und diese Posten weglässt, hat nach vier Monaten ein Werkzeug, das korrekt anzeigt, dass nichts passiert.

Für Firmengruppen kommt ein zweiter Effekt dazu, der in der Einzelrechnung fehlt. Mehrere Domains in einem Arbeitsbereich bedeuten eine gemeinsame Auswertung, einen gemeinsamen Bericht und eine einzige Stelle, an der Zugriffe verwaltet werden. Der Zeitgewinn steigt dabei nicht linear mit der Zahl der Domains, sondern schneller: Zwei Domains getrennt zu betreuen kostet mehr als das Doppelte einer einzelnen, weil das Umschalten, Vergleichen und Zusammenführen dazukommt. Genau dieser Aufwand fällt weg, und er fällt bei der fünften Domain stärker weg als bei der zweiten. Wo die Auswahl der Zielseiten dabei einzeln getroffen werden soll, führt der Weg über die grössere Stufe für die betroffene Domain.

Zeit · Erwartung

Wann sich etwas bewegt, und was «etwas» heisst

Die erste messbare Bewegung tritt üblicherweise nach vier bis acht Wochen ein. Wichtig ist, was sich zuerst bewegt: nicht der Umsatz, sondern die Zahl der Begriffe, für die überhaupt eine Einblendung entsteht. Danach folgt die Position, danach die Klickzahl, und erst zum Schluss das, was der Vertrieb spürt.

  • Monat eins bis zwei Bestandsaufnahme, Indexierung, erste zusätzliche Einblendungen.
  • Monat drei bis fünf Bewegung in den Positionen, sichtbar in der Dynamikansicht.
  • Monat sechs bis neun Klickzahlen ziehen nach, sofern die Zielseiten überarbeitet wurden.
  • Ab Monat neun Belastbare Aussagen über den Beitrag zum Geschäft — vorher ist jede Zuordnung geraten.

Diese Reihenfolge ist der Grund, warum Zwölfmonatsbudgets sinnvoller sind als Quartalsversuche. Ein Dreimonatstest misst zuverlässig nur die erste Stufe der Kette und beantwortet damit die Frage nicht, die er beantworten sollte. Wer nur drei Monate hat, sollte das Geld in die Überarbeitung von zwei Zielseiten stecken — das wirkt schneller und ist am Ende der drei Monate noch da.

Die Rechnung gegen eine Agentur

Der Vergleich hinkt zwangsläufig, weil die Leistungen sich nur teilweise überschneiden. Trotzdem wird er in jeder Budgetsitzung angestellt, also gehört er sauber gemacht. Eine Agentur in Zürich liefert Strategie, Text, Gestaltung und Umsetzung; das Panel liefert Auswertung, Automatisierung des Wiederkehrenden und in der grösseren Stufe zusätzlich Fachleute.

PostenPanelKlassische Betreuung
Auswertung und Berichteenthalten, laufendmonatlich, als Leistung verrechnet
Begriffsauswahlautomatisch oder manuellmanuell, im Retainer
Aufbau von Verweisenenthalten, nach Stufemeist separat verrechnet
Texte und Seitennicht enthaltenenthalten oder separat
Verfügbarkeitjederzeit im Arbeitsbereichim Rahmen vereinbarter Termine

Die ehrliche Schlussfolgerung lautet: Für den auswertenden und wiederkehrenden Teil ist die automatisierte Lösung deutlich günstiger, für den schöpferischen Teil ersetzt sie nichts. Die meisten Firmen, die den Wechsel gemacht haben, führen beides parallel — die Automatisierung für den Betrieb und eine kleinere externe Kapazität für Texte und Gestaltung.

Der Vergleich hat noch eine dritte Seite, die selten aufgeschrieben wird: das Risiko bei Personalwechsel. Eine Betreuung, die an einer Person in einer Agentur hängt, verliert bei deren Wechsel einen Teil des Wissens über Ihr Geschäft. Ein Werkzeug, in dem Begriffe, Entscheidungen und Verlauf dokumentiert sind, verliert nichts — die nächste Person liest nach. Für Firmen, die ihre Aussenkommunikation über Jahre gleich halten müssen, ist das ein handfestes Argument und nicht bloss ein Komfortgewinn.

Gegenläufig gilt: Ein Werkzeug ohne zuständige Person im Haus verwaist. Die zwei Stunden im Monat sind keine Formalität, sondern die Bedingung dafür, dass die Automatik überhaupt Entscheidungen bekommt, an denen sie sich ausrichten kann. Wer diese Stunden nicht verbindlich zuweist, hat nach einem halben Jahr ein Abonnement und keine Kampagne — und das ist unabhängig von der gewählten Stufe der häufigste Grund, warum eine Rechnung im Nachhinein schlecht aussieht.

Praxis · Aufteilung

Wie ein realistisches Jahresbudget aussieht

Nützlicher als jede Preisliste ist eine vollständige Aufstellung, in der auch die Posten stehen, die man vergisst. Die folgende Struktur hat sich für mittelgrosse Schweizer Firmen als brauchbar erwiesen.

Posten 1

Lizenz

Nach Stufe und Zahl der Domains. Der einzige Posten, der exakt planbar ist.

  • Stufe je Domain festlegen
  • Kurspuffer einrechnen
  • Zusätze getrennt ausweisen
Posten 2

Inhalt

Der grösste und am häufigsten unterschätzte Posten. Ohne ihn bleibt das Werkzeug ein Messgerät.

  • Zwei bis vier neue Seiten je Quartal
  • Übersetzungen je Sprachfassung
  • Überarbeitung bestehender Seiten
Posten 3

Technik und Zeit

Entwicklungsarbeit an der Website plus die Stunden für Entscheidungen.

  • Umsetzung technischer Aufgaben
  • Zwei Stunden Aufsicht im Monat
  • Ein Puffer für Unvorhergesehenes

Als Faustregel gilt: Wenn Posten zwei und drei zusammen nicht mindestens dem Doppelten von Posten eins entsprechen, ist das Budget schief. Ein Werkzeug ohne Umsetzungsbudget erzeugt eine Aufgabenliste, die niemand abarbeitet — und das ist die teuerste Variante von allen, weil sie zwölf Monate lang bezahlt und nicht genutzt wird. Für die Umsetzung technischer Punkte gibt es eine eigene Leistung, für den Inhalt eine zweite.

Ein Punkt zur Vertragsgestaltung, der in der Schweiz häufiger zur Sprache kommt als anderswo: Wem gehören die Daten und die aufgebauten Verweise, wenn die Zusammenarbeit endet? Bei einem Werkzeug, das an Ihre eigene Search-Console-Anbindung hängt, bleiben die Rohdaten dort, wo sie waren — bei Ihnen. Das ist ein anderer Ausgangspunkt als bei einer Betreuung, bei der Berichte und Zugänge beim Dienstleister liegen. Wer schon einmal einen Wechsel gemacht hat, weiss, wie viel diese Unterscheidung im Ernstfall wert ist, und lässt sie beim Vergleich nicht weg.

Ähnlich verhält es sich mit den Berichten. Exporte laufen bis 10 000 Zeilen in CSV und JSON und bis 250 Zeilen im PDF; die Tabellen zeigen zwischen fünfzig und zweihundert Zeilen je Seite. Für die Jahresablage bedeutet das: Der vollständige Datenbestand lässt sich mitnehmen, die hübsche Fassung für die Geschäftsleitung ist auf 250 Zeilen begrenzt. Wer regelmässig grössere Auszüge weitergeben muss, plant den Export in Rohform ein und formatiert selbst.

Die Zusätze, nüchtern betrachtet

Bei einem Dollar je Platz im Partnernetz ist die Versuchung gross, gleich die grösste Stufe zu nehmen. Sinnvoll ist das selten. Die Zahl der Verweise ist nicht die Kennzahl, an der ein Projekt hängt; entscheidend ist, ob sie zu einem Feld passen, in dem Sie tatsächlich gefunden werden wollen. Fünfhundert Plätze für eine Domain, die vier Leistungsseiten hat, erzeugen ein Missverhältnis, das mehr Fragen aufwirft als es beantwortet.

Sinnvoll ist stattdessen, die Stufe an der Zahl der Zielseiten auszurichten. Eine Domain mit vier Leistungsseiten kommt mit der kleinsten Stufe aus; eine mit zwanzig Seiten über mehrere Sprachfassungen verträgt die mittlere. Die grösste Stufe ergibt in aller Regel erst dann Sinn, wenn ein Portal mit dreistelliger Seitenzahl dahintersteht und die Verweise sich über viele Ziele verteilen können.

Die Wikipedia-Plätze sind der umgekehrte Fall: teurer je Stück, aber in einem Umfeld, in dem Belege zählen, deutlich wirksamer. Für regulierte Branchen in Zürich ist das die interessantere der beiden Optionen — vorausgesetzt, es gibt einen sachlichen Anlass. Wo es den nicht gibt, gehört das Geld in Posten zwei.

Was Sie vor der Entscheidung ausrechnen sollten

Drei Zahlen, dann ist die Sache klar. Erstens: Wie viele Stunden gehen heute im Monat für Auswertung und Berichte drauf? Zweitens: Wie viele Domains sollen betreut werden? Drittens: Wie viel Budget steht für Texte und Umsetzung bereit? Wenn die dritte Zahl null ist, ist die Antwort auf die Frage nach der Stufe irrelevant — dann fehlt zuerst das Umsetzungsbudget.

Die Rechnung selbst ist danach eine Sache von zehn Minuten. Interessanter ist die Frage, die man sich seltener stellt: Was passiert, wenn nichts gemacht wird? In einem Feld mit vierzig vergleichbaren Anbietern am selben Platz ist die Antwort nicht «es bleibt, wie es ist», sondern «die Sichtbarkeit verschiebt sich zu denen, die etwas machen». Diese Verschiebung ist langsam und schwer zu belegen — und genau deshalb wird sie in Budgetsitzungen regelmässig übersehen.

Wenn Sie die Zahlen für Ihren eigenen Fall sehen wollen, verbinden Sie eine Domain im Semalt-Arbeitsbereich und lassen Sie einen Monat laufen, bevor Sie über Stufen entscheiden. Die Frage «welche Stufe?» beantwortet sich fast immer von selbst, sobald die erste Auswertung auf dem Tisch liegt. Weitere Beiträge dazu stehen im Blog.

Fragen · kurz beantwortet
Wird pro Domain oder pro Konto abgerechnet?

Pro Domain. Ein Konto kann mehrere Domains führen, und jede davon wird nach ihrer Stufe verrechnet. Für Firmengruppen ist das die entscheidende Zahl in der Planung, weil aus einer scheinbar kleinen Monatsgebühr bei acht Domains eine ganz andere Jahressumme wird.

Lässt sich zwischen den Stufen wechseln?

Die Stufe wird je Domain gewählt, sodass eine Gruppe gemischt betrieben werden kann. In der Praxis beginnen die meisten mit der kleineren Stufe auf allen Domains und heben nach zwei bis drei Monaten diejenige an, bei der die manuelle Auswahl tatsächlich gebraucht wird.

Was kostet es, wenn zusätzlich Texte gebraucht werden?

Das steht ausserhalb der Lizenz. In der grösseren Stufe gehören Fachleute, Entwicklung und Redaktion zum Leistungsumfang; in der kleineren nicht. Wer die kleinere Stufe wählt, braucht dafür eine eigene Lösung — intern oder extern — und sollte sie im selben Budget ausweisen.

Sind die Zusätze einmalig oder laufend?

Sie werden nach Plätzen gebucht, in festen Stufen: null, eins, fünf oder zehn bei Wikipedia, null, zwanzig, hundert oder fünfhundert im Partnernetz. Für die Jahresplanung sollten sie als eigener Posten stehen und nicht in der Monatsgebühr verschwinden, sonst stimmt der Vergleich zwischen den Varianten nicht.

Ab welcher Firmengrösse lohnt sich das?

Weniger die Grösse entscheidet als die Zahl der Seiten und Domains. Eine Firma mit zwölf Mitarbeitenden und vier Sprachfassungen hat mehr zu betreuen als eine mit achtzig und einer einzigen Landingpage. Die Frage lautet: Wie viele Adressen sollen dauerhaft auffindbar sein?

Wie belege ich den Erfolg gegenüber der Geschäftsleitung?

Mit zwei Kurven statt einer: Zahl der Begriffe mit Einblendungen und Zahl der Begriffe in den Top 10. Beide bewegen sich früher als die Klickzahl und sind weniger anfällig für Saisonalität. Die Umsatzzuordnung kommt zuletzt und braucht mindestens neun Monate Vorlauf.

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